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Turner +3(B) Mikrofon
 
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Im CB-Hobbyfunk gibt es bestimmte Produkte, die im Laufe der Jahre legendär geworden sind. Wenn wir über CB-Funkmikrofone sprechen, fällt das Turner +3 und das Turner +3B auf. B steht für Black und ist schwarz lackiert.
Das Modell Turner +3 gibt es seit 1971-1972 und wurde zeitgleich mit dem Modell Turner +2 für kurze Zeit angeboten.
Wie das neue Kind auf dem Block sofort zeigte, war das +3 ein viel besseres und fortschrittlicheres Mikrofon als das +2.

Während beide Mikrofone Verstärkungsschaltungen boten, verfügte der Turner +3 über eine Sprachkomprimierung (von Turner als Modu-Guard bezeichnet und auch für das M + 3-Handmike vorgesehen), die es ihm ermöglichte, ohne große Übermodulation 100% zu erreichen.
Das Turner +3 verwendet ein keramisches Element und der Lautstärkeregler steuert die transistorisierte Vorverstärkerschaltung für eine Verstärkung von 0 bis minus 23 dB.
Wenn Sie sich das Mikrofon ansehen, können Sie leicht erkennen, dass es einfach im Design und sehr funktional ist.

Es verfügt über eine PTT-Leiste (Push-to-Talk) auf der Vorderseite, eine Lautstärkeregelung (Volume) auf der linken Seite und eine Schiebesperre (Lock On) auf der rechten Seite, wenn Sie die PTT-Taste gedrückt halten möchten.
Spätere Modelle wie der beliebte Super Sidekick hatten diese Kompressionsschaltung nicht und während der Sidekick mit Blick auf SSB entworfen wurde, ist das +3 ein besseres All-Mode-Mikrofon.
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Das Mikrofonkabel befindet sich auf der Rückseite des Geräts in der Mitte und verfügt zum zusätzlichen Schutz über eine schöne Gummiabdeckung in der mitte.

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Wenn Sie das Mikrofon umdrehen, finden Sie das Batteriefach und den Schalter für elektronische Funkgeräte oder Relais-Funkgeräte. Das Batteriefach ist einfach und sehr einfach, da der eigentliche Akku freiliegt und ein flexibler Metallstreifen ihn festhält. Das Mikrofon versorgt den Verstärkerkreis mit einer 9-V-Batterie.

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Wenn Sie auf die schwarze Push-to-Talk-Taste an der Vorderseite des Radios drücken, wird ein Blattschaltersystem nach unten gedrückt. Dieses System wurde gelegentlich kritisiert, aber da viele dieser Mikrofone noch fast 40 Jahre nach ihrer Einführung noch einwandfrei funktionieren. Ist dies seiner robusten Verarbeitung zu verdanken.

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Die Hauptplatine befindet sich auf einer Seite des Mikrofonsockels und wird mit drei Schrauben befestigt. Es sind nicht viele Komponenten daran angelötet, aber es gibt eine ganze Reihe von Drähten und viele von ihnen haben nicht viel Spiel.
Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie diese Platine aus irgendeinem Grund entfernen müssen.

Die Leistung der +3 ist einfach exzellent. Es reproduziert die menschliche Stimme mit erstaunlicher Klarheit und erzeugt eine sehr laute Modulation.
Dieses Mikrofon treibt nicht nur Ihr Gerät gut an und erzeugt großartige Modulation, sondern auch bei jedem Gerät, mit dem ich es jemals probiert habe. Dieses Mikrofon ist das Nonplusultra, wenn es um die Abstimmung mit Ihrem Transceiver geht.
Ich habe zahlreiche andere Tischmikrofone mit und ohne Stromversorgung ausprobiert. Obwohl sie bei 50% oder 75% der Funkgeräte gut funktionieren, funktionierte bei allen Funkgeräten, die ich ausprobiert habe, mit Ausnahme des +3-Mikrofons noch nie ein Mikrofon.
Wenn es um SSB-Geräte geht, können Sie jede Aussage oder Behauptung, die ich gemacht habe, verdoppeln. Dieses Mikrofon bietet eine hervorragende SSB-Reaktion und steuert die Funkübertragung auf SSB wie Butter - sanfte und konstante Modulation.

Turner +3 Spezifikationen

Kapseltyp - Keramik

Ausgangspegel - Max. Ausgangsleistung -23 dB, einstellbar

Ausgangsimpedanz - 5000 Ohm

Frequenzgang - 300 bis 3500 Hertz

Batterieentladung - 1,2 mA (ca. 6 Monate bei normalem Gebrauch, 9 V)

Schalten - Passt sich an Relais oder Elektronik an

Kabel - 3-adrig, 1 geschirmt, mit schwarzem PVC-Mantel umwickelt

Gewicht – ca.: 900g. ohne Kabel

Preis (1970er Jahre) 52,00 USD

Created by BFF-Team


Modifikation Turner +3

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Wer den blechernen Klang weghaben will, der sollte einfach den Gate-Widerstand am FET von seinen 470 kOhm auf 1,5 MOhm erhöhen.

Damit kommen mehr Bässe durch und das Klangbild wird ausgewogener.

Im gleichen Zuge werden zur Lösung des Alterungsproblems die alten Elkos ausgelötet und durch neue Kondensatoren mit gleichem Wert ersetzt. Am Ausgang kann man noch den 5yF gegen einen 10yF ersetzen.
C3 wird hierbei von 0,47µF auf 2,2- 4,7µF erhöht, was auch nochmals das Klangbild verbessert.

Selbstverständlich bleiben die prägnanten Höhen aufgrund der Kapselcharakteristik erhalten.

Der Ausgangskondensator mit 10nF (von MIC-OUT nach Masse) wurde ebenfalls entfernt und durch einen 1nF ersetzt.
Das verbessert das Klangbild ebenfalls nochmals spürbar, weil nun die Höhen ungebremst und prägnant durchkommen.

 

      1 - Tausche mit 1M Ohm (mehr Bässe)

      2 - Tausche mit 2.2uF

      3 - Tausche mit 10uF

      4 - Tausche mit 1nF (mehr Höhen)

 

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