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Amateurfunkbasteln :: Fuchsjagdsender

Der kleine Fox

Wer schon einmal an einer Fuchsjagd teilgenommen hat, weiß, wie viel Spaß sie bereiten kann.

Für die Fuchsjagden des Ortsvereins Soest, wurde dieser wenig aufwendige 80-m-Fuchs

aus zwei vorhandenen Lösungen kombiniert

Nachdem die Mitglieder unseres Ortsvereins einmal auf den Geschmack gekommen sind,

ist eine Fuchsjagd eine gern gesehene Gelegenheit, sich zu treffen,

im nicht ernsten Wettbewerb gegeneinander anzutreten und zum Abschluss

der Veranstaltung einiges Grillgut zu verzehren. Dabei wird auch der Siegerpreis, ein Fuchsschwanz,

verliehen. Das nötige Equipment haben wir uns bisher vom DARC-Distrikt ausgeliehen.

Bald kam der Wunsch auf, eigene Peilempfänger zu bauen.

Die AATiS [3] bietet beispielsweise einen prima Bausatz an, aber was ist mit den Füchsen?

Teils abgeschaut, teils selbstentwickelt...

...ist der FOX, unser kleiner Fuchsjagdsender. Der analoge,

also senderseitige Teil des FOX hat OM Bernd Höfner, DL1AQ,

als "Minifuchssender 80 m mit C-MOS-Steuerung" in der cq-dl 9/2000 vorgestellt

(mehr dazu dort oder unter www.ardf.de im Internet).

Das kompakte und frequenzstabile sowie leicht nachzubauende Design hat mir so gut gefallen,

dass ich das Schaltbild des Senders für den FOX fast unverändert übernommen habe.

Die von OM Bernd mit nur zwei IC realisierte Steuerung kam für unsere Zwecke nicht in Betracht,

da sie mit einer einstelligen Buchstabenkennung und als Dauerläufer zwar für Übungsfuchsjagden,

nicht aber für Distriktfuchsjagden nach gültigen Regeln geeignet war.

Bernd Höfners Oszillator wurde daher kurzerhand mit Foxcontrol zu einer Einheit verschmolzen,

einer Steuerung, die ich vor zuvor einmal beschrieben habe. Sie basiert, wie kann es heute anders sein,

auf einen Mikroprozessor. Der zwanzigpolige IC von Atmel sorgt für die komplette Steuerung

und holt sich die Uhrzeit von einer RTC PCF8583 über einen I2C-Bus.

Bei einer "richtigen" Fuchsjagd sind fünf Füchse im Einsatz,

von denen jeder abwechselnd für eine Minute sendet.

Daher gibt es auf der Platine fünf Jumper nach Masse, von denen auf jedem Fuchs nur einer gesetzt wird:

Sie sind mit Fox1 bis 5 auf der Platine gekennzeichnet. Fox1 für den ersten Fuchs,

Fox2 für den zweiten und so weiter.

Einen Dauerläufer mit der Kennung MOE, also der Kennung des ersten Fuchses erhält man,

wenn man die Jumper für Fox1 und Fox5 gleichzeitig setzt.

Damit kann man auch mit einem einzigen Fuchs eine Übungsfuchsjagd veranstalten und

sich mit der Technik vertraut machen

(siehe weiter unten: "So geht's: die Fuchsjagd).

Blick auf's Schaltbild

Frequenz bestimmend ist der Quarz mit 3,579545 MHz, als Ringkern kommt ein RIK16 zum Einsatz,

der unter dieser Bezeichnung bei [2] erhältlich ist.

Auf RIK16 wird eine Wicklung Kupferdraht 0,3 oder 0,4 mm mit einer Mittelanzapfung aufgewickelt.

Es wird etwa 1 m Draht benötigt. Man beginnt bei Punkt A (Anfang) mit 30 Windungen.

Danach folgt eine Mittelanzapfung (M) und weitere 15 Windungen im gleichen Wickelsinn

bis zum Anschluss E (Ende).

Das ist nicht schwer! Nach dem Einlöten der Spule und dem erfolgreichen Funktionstest

sichert man den Ringkern vor Verrutschen mit etwas Heißkleber.

Die Werte für C9 (22n) und R7 (3k) sollte man einhalten, daher kommt für C9

ein möglichst toleranzarmer Kondensator (X7R-5 22n, 10%) in Frage und für R7 ein

Metallschicht-Widerstand mit 1% Toleranz.

Alle Kondensatoren außer Elko C3 (RM 2,5 mm)haben das Rastermaß 5 mm.

 

Als Spannungsversorgung kommen 8 bis 12 Volt in Frage.

Die Versorgung des Prozessors erfolgt stabilisiert über einen Regler 78L05.

Ein frischer 9-V-Batterie-Block reicht für eine Fuchsjagd prima aus,

die gesamte Schaltung benötigt nur 12 mA im Standby-Betrieb

und etwa 15 mA bei Sendebetrieb.

Der Aufbau des Senders ist so unkritisch, dass er nach dem Aufbau

und Anschließen der Spannung auf Anhieb "schnurrt". Erstaunlich,

wie wenig handempfindlich er ist!

Da Sie sicherlich fünf Sender aufbauen werden,

müssen sie synchron gestartet werden.

Ein Synchronkabel kann alle Füchse zugleich starten, es reicht jedoch aus,

sie nebeneinander zu legen und den Sync-Taster j

edes Senders in flottem Tempo nacheinander zu betätigen.

Der Sender gehört in ein zumindest vor Spritzwasser geschütztes

(oder besser: wasserdichtes) Kunststoffgehäuse.

Unser Ortsverband hat sich für das praktische und preisgünstige

Halbschalengehäuse SD10 [2] entschieden, die Halbschalen lassen sich

ohne Werkzeug beliebig oft öffnen und schließen.

Antenne und Erdspieß werden praktisch über Bananenstecker angeschlossen.

Für den Antennenanschluss ist eine rote Bananenbuchse oben im Gehäuse einzusetzen,

für den Erdspieß eine schwarze Buchse auf der Bodenplatte.

Die Buchse für den Erdspieß ist mit der Massefläche der Platine zu verbinden.

Als Antenne dient ein etwa 5 m langer Draht, am oberen Ende knotet man eine M6-Mutter

oder ähnliches als Wurfgewicht an, am anderen Ende lötet man den roten Bananenstecker an.

Als Erdspieß dient ein ca. 50 cm langer Schweißdraht. Er sollte so stabil sein,

dass er den Fuchs im Einsatz einige Zentimeter über den Boden hält,

damit man ihn sehen kann und im nassem Gelände nicht im Wasser versinkt.

Sollten Sie kein Halbschalengehäuse verwenden, ist es praktisch,

wenn das Gehäuse eine Klappe zum Wechseln der Batterie aufweist,

es ist aber nicht unbedingt erforderlich.

Wir gehen so vor: Bevor sie im Gelände versteckt werden,

nehmen wir von allen Füchsen die Deckel ab, setzen frische Batterien ein

und legen sie neben einander. Nun betätigen wir so zügig wie möglich

nacheinander die Sync-Taster,

erst für Fuchs 1, dann Fuchs 2 und so fort. Das geht bequem in weniger als einer Sekunde.

Sollte sich der Fuchs 5 und Fuchs 1 um weniger als eine Sekunde in der Betriebszeit überschneiden,

ist das nicht tragisch. Nun schnappen wir die Deckel wieder auf und verteilen die Füchse im Gelände.

So geht's: die Fuchsjagd

In der Regel werden fünf CW-Sender im Grün versteckt,

die sich beim Senden jede Minute abwechseln,genau gesagt

geht jeder der Sender alle fünf Minuten für eine Minute auf Sendung.

Zur Unterscheidung der Sender ist jedem ein unverwechselbares Rufzechen zugeordnet.

Der erste Fuchs besitzt das Rufzeichen MOE, der zweite MOI, der dritte MOS, der vierte MOH,

der fünfte MO5. Im Morsecode sieht das so aus: Die Morsekennung beginnt mit "Dah Dah" -

das Morsezeichen für den Buchstaben M, dann folgt "Dah Dah Dah" -- der Buchstabe O

und das Rufzeichen des ersten Fuchses endet mit einen kurzen "Did", das ist ein E.

Der zweite Fuchs ist ebenfalls gut zu erkennen,

denn dieser sendet nach M und O zwei Punkte "Did Did",das ist der Buchstaben I.

Der dritte Fuchs sendet M und O, gefolgt von drei Punkten, das ist das S.

Wie es weitergeht, wissen Sie sicher schon: Der vierte Fuchs sendet wieder M, dann O und

danach folglich vier Punkte, also ein H. Zuletzt folgt der fünfte Fuchs mit M, O und 5 Punkten,

das ist die Ziffer 5. Diese prägnanten Rufzeichen wurden gewählt, um allen Interessierten, ob SWL,

Funkamateur oder Otto Normalbürger die Möglichkeit zu geben, an Fuchsjagden teilzunehmen.

Noch einmal im Zusammenhang: Fuchs 1 sendet in der ersten Minute MOE: -- --- .
Fuchs 2 sendet in der zweiten Minute MOI: -- --- ..
Fuchs 3 sendet in der dritten Minute MOS: -- --- ...
Fuchs 4 sendet in der vierten Minute MOH: -- --- ....
Fuchs 5 sendet in der fünften Minute MO5: -- --- .....
und dann beginnt es wieder von vorn.

Wie wird nun gepeilt? Der Frequenzregler des Peilempfängers wird auf die entsprechende QRG

des Peilsenders (hier 3579 kHz) eingestellt.

Mit dem Lautstärkepotentiometer stellt man eine mittlere,angenehme Lautstärke ein.

Durch eine Drehung des Peilempfängers um 360 Grad werden sich zwei Richtungen ergeben,

bei der das empfangene Signal nur sehr leise zu hören ist..

Diese beiden Minima bilden eine Gerade in Verlängerung der Ferritantenne.

Auf dieser gedachten Geraden befindet sich der Peilsender, entweder zur einen,

oder zur anderen Richtung.

Da die Minimumpeilung nicht eindeutig ist, muss jetzt noch festgestellt werden,

auf welcher Seite der Geraden sich der Sender befindet. Dazu wird der Peilempfänger

um 90 Grad gedreht,dass man auf die Frontplatte des Gerätes schaut.

Nun wird der Taster betätigt. Bleibt das Signal gleich laut oder wird es lauter,

befindet sich der Sender vor dem Suchenden; wird es vernehmbar leiser,

befindet sich der Sender hinter dem Peiler. Wichtig: Während der Peilung darf der

Aluminiumwinkel oder die Stabantenne,

hier gibt es unterschiedliche Ausführungen, nicht berührt werden!

Nun bewegt man sich in Richtung des Senders.

Dabei werden die Peilvorgänge laufend wiederholt.

Je näher der Suchende dem Sender kommt, desto lauter wird das Signal im Kopfhörer.

Zur einwandfreien Peilung ist die Lautstärke mit dem Regler anzupassen.

Bei richtig eingestellter Lautstärke sind die Unterschiede in der Lautstärke deutlich zu hören.

Sieger ist,wer alle Füchse in kürzester Zeit gefunden hat.

 

Stückliste der Bauelemente (für ein Fuchs)
Anzahl Bauelement
1 20-polige IC-Fassung
1 8-polige IC-Fassung
1 Quarz 12 MHz
1 Quarz 3,579545 MHz
1 RIK16 (Ringkern)
2 Widerstände 4k7
2 Widerstand 10k
1 Widerstand 20 k
1 Widerstand 140 Ohm
1 Widerstand 100 Ohm
1 Widerstand 3k, 1%
3 Keramikkondensatoren 27p
1 Trimmer gelb, Wert nicht kritisch
1 Trimmer violett 5-110p
3 Kondensatoren 100 n
1 Elko 4,7 uF, RM 2,5
1 Kondensator 22 nF
1 Kondensator 1n5
1 Kondensator 680 pF
1 Transistor BC547
1 Diode 1N4007 oder 1N4004
1 LED grün, 2 mA Typ
1 Spannungsregler 78L05
1 AT89C2051 Atmel Mikrocontroller, programmiert
1 IC PCF8583
1 Klemme für Spannungsversorgung
1 Taster (oder Synchronkabel mit Taster)
1 Gehäuse, z. B. Halbschalengehäuse SD10
2 Bananenbuchsen, für Erdspieß und Antenne
1 evtl. Halterung für Batterie
1 Anschluss-Clip für 9-V-Batterie

Download von Dateien zu diesem Projekt

EAGLE-Dateien, das Programm für den Prozessor als Basic- und BIN-Datei

und weitere Informationen zum Fox finden Sie hier zum Download.

Features:

  • kleine Platine mit Mikroprozessor AT89C2051
  • wenig Hardwareaufwand
  • preiswerter Aufbau

Wenig Aufwand bereitet die Steuerung des Senders, als Platine eignet sich auch ein Lochraster

Foxcontrol, die Steuerung für den Fuchsjagdsender

Die Fuchsjagd ist nicht nur eine sommerliche Beschäftigung für Grünröcke,

auch Funkamateure pirschen gern durch das Dickicht.

Zum Glück geschieht das ohne Flinte und Gewehr,

den Vierbeinern wird bei einer Amateurfunk-Fuchsjagd kein Haar gekrümmt.

Ausgestattet mit Empfänger,

Antenne und Kopfhörer geht es mit viel Spaß in Wald und Feld.

Ob auf 2m oder 80m, gut versteckt im Unterholz wechseln sich die Füchse beim Senden ab,

ganz nach dem Motto: "Jeder darf einmal". Ziel der Fuchsjagd ist es,

die versteckten Sender (Füchse) möglichst schnell zu peilen und zu orten.

Und manchmal sind bei einem Fuchs kleine Aufgaben versteckt, die es zu lösen gilt.

In der Regel werden fünf CW-Sender im Grün versteckt, die sich beim Senden jede Minute abwechseln,

genau gesagt geht jeder der Sender alle fünf Minuten für eine Minute auf Sendung.

Zur Unterscheidung der Sender ist jedem ein unverwechselbares Rufzechen zugeordnet.

Der erste Fuchs besitzt das Rufzeichen MOE, der zweite MOI, der dritte MOS, der vierte MOH,

der fünfte MO5. Im Morsecode sieht das so aus: Die Morsekennung beginnt mit "Dah Dah" -

das Morsezeichen für den Buchstaben M, dann folgt "Dah Dah Dah" -- der Buchstabe O

und das Rufzeichen des ersten Fuches endet mit einen kurzen "Did", das ist ein E.

Der zweite Fuchs ist ebenfalls gut zu erkennen,

denn dieser sendet nach M und O zwei Punkte "Did Did", das ist der Buchstaben I.

Der dritte Fuchs sendet M und O, gefolgt von drei Punkten,

das ist das S.

Wie es weitergeht, wissen Sie sicher schon: Der vierte Fuchs sendet wieder M,

dann O und danach folglich vier Punkte,

also ein H. Zuletzt folgt der fünfte Fuchs mit M, O und 5 Punkten, d

as ist die Ziffer 5. Diese prägnanten Rufzeichen wurden gewählt, um allen Interessierten,

ob SWL, Funkamateur oder Otto Normalbürger die Möglichkeit zu geben,

an Fuchsjagden teilzunehmen. Die Praxis zeigt, dass dieses System hervorragend funktioniert.

Winterzeit - Bastelzeit. In der kalten Jahreszeit pirscht kaum jemand durch das Unterholz.

Dafür ist es eine prima Zeit, die nächste Fuchsjagd vorzubereiten.

Zum Beispiel durch den Aufbau eines geeigneten Empfängers oder einiger Sender.

Die hier beschriebene kleine Schaltung "Foxcontrol" ist eine Zeitsteuerung für Fuchsjagdsender

und hält sich exakt an das MOE-System. Welchen Fuchs er "spielen" soll,

merkt Foxcontrol anhand des gesteckten Jumpers F1 bis F5. Sie bestimmen,

ob die Schaltung als Fuchs 1, 2, 3, 4 oder 5 agiert. Natürlich darf nur ein Jumper gesteckt sein,

damit der kleine Mikrocontroller eindeutig im Bilde ist.

Der Jumper kann als Drahtbrücke ausgeführt werden und legt den betreffenden Eingang

des Mikrocontrollers auf Massepotenzial. Zur Spannungsversorgung kommt ein 78L05 im

Transistorgehäuse zum Einsatz,

der maximal 100 mA leistet. Getaktet wird der 8051-Abkömmling,

ein Atmel AT89C2051 Mikrocontroller,mit stattlichen 12 MHz.

Als einziges Bedienungselement dient ein Taster,

der die Schaltung mit weiteren Sendern zeitlich synchronisiert.

Für eine komplette Ausstattung zur Fuchsjagd wird man Foxcontrol fünf Mal aufbauen.

Zum Starten und Synchronisieren der Füchse drückt man die fünf Starttaster der Sender möglichst

gleichzeitig einmal kurz herunter. Damit werden die Füchse zeitgleich gestartet. Es reicht aber aus,

die Füchse nebeneinander zu legen und die Taster so schnell wie möglich nacheinander zu betätigen.

Das Schaltbild ist nicht allzu umfangreich: Kernelemente sind der Prozessor und die RTC PCF8583

Und damit kommen wir zur Zeitsteuerung. Damit der Mikrocontroller weiß,

was die Stunde (besser gesagt, die Minute) geschlagen hat, bedient er sich eines kleinen Zeitgebers,

einer Real Time Clock (RTC).

Zum Zeitgeber gehört der Quarz von 32,768 kHz und die variable Kapazität.

Die RTC stammt von Philips und wird über zwei Leitungen angesprochen,

SCL und SDA. I2C heißt das Protokoll und SCL ist für den Sende/Empfangstakt verantwortlich,

während SDA die Dateninformation transportiert.

SCL und SDA sind zudem auf den Stecker SL1 heraus geführt,

ebenso wie +5V und GND. Damit ist es möglich, die Steuerung leicht um weitere I2C-Komponenten,

die eventuell auf der Senderplatine untergebracht sind, zu erweitern.

Die Schaltung besitzt drei wesentliche Ausgänge,PTT, /PTT und CW-OUT.

PTT ist die ganze Zeit auf High-Pegel, während Morsezeichen gesendet werden.

Das Signal /PTT verhält sich umgekehrt und wird während einer Aussendung auf Masse gezogen.

Beide Signale sind nicht für Fuchssender bestimmt, sondern für andere Anwendungen

in Verbindung mit üblichen Funkgeräten.

CW-OUT dient speziell dem Fuchs und tastet ihn im Takt der CW-Zeichen.

Sendet der Mikroprozessor ein Zeichen,

setzt er CW-OUT auf High-Pegel. Im Ruhezustand ist CW-OUT daher Low.

Mit CW-OUT kann man über einen

Basiswiderstand direkt die Basis eines Transistors bedienen,

der den Fuchs "on the air" bringt.

Der Bestückungsplan zeigt u.a. die Belegung der beiden 4-poligen Stecker
Kaum größer als eine Streichholzschachtel: Das kompakte Layout

Der Aufbau

Die kleine Schaltung ist schnell bestückt.

Sie kommt mit einer einseitigen Platine und ohne Drahtbrücken aus.

Der Starttaster sollte so montiert werden, dass er aus dem Gehäuse herausschaut.

Dann muß man es nicht öffnen, um Foxcontrol zu synchronisieren.

Die Software...

...wurde in Basic geschrieben und ist dank der Subroutinen sehr übersichtlich.

Das folgende Listing zeigt unter anderem, wie man recht einfach Morsezeichen erzeugen kann.

Rem Steuerung für Fuchsjagdsender
Rem Bascom Compiler für 8051, Version 1.0.0.16
Rem by Michael Woeste, dg5dbz

' Hardware:

' Jumper, die bestimmen, welcher Fuchs es ist:
' P1.7 gesetzt für Fuchs 1 (sendet 1. Minute)
' P1.6 gesetzt für Fuchs 2 (sendet 2. Minute)
' P1.5 für Fuchs 3
' P1.4 für Fuchs 4
' P1.3 für Fuchs 5

' I2C:
' SDA auf P1.1
' SCL auf P1.0

' CW-Ausgabe auf P1.2
' Optionale, positiv arbeitende PTT auf P3.4
' Optionale PTT negativer Logik: /PTT an Pin P3.5

' Fuchs-Synchronkabel:
' Fuchs-Synchrontaster (Schliesser gegen Masse) an P3.7
' alle Füchse mit einem Kabel gleichzeitig synchronisieren
' oder mehrere Taster flott hintereinander drücken

' PCF8583
' Signal A0 auf GND

' mit 12 MHz getaktet
$crystal = 12000000

Config Scl = P1.0                                             ' hier ist SCL angeschlossen
Config Sda = P1.1                                             ' und hier SDA

Dim Fuchs1 As Bit
Dim Fuchs2 As Bit
Dim Fuchs3 As Bit
Dim Fuchs4 As Bit
Dim Fuchs5 As Bit
Dim Dummy As Bit
Dim Wadr As Byte , Radr As Byte                               ' Schreib- u. Leseadresse PCF8583
Dim On_air As Bit                                             ' Flag: Bin auf Sendung

Dim Sekunde As Byte , Minute As Byte                          ' für Zeit
Dim Temp As Byte                                              ' für alles und nichts
Dim D As Byte , I As Byte                                     ' in Rufz_senden benötigt

'bestimmt, welcher der 5 Füchse das ist
Declare Sub Senden_an
Declare Sub Senden_aus
Declare Sub Uhr_stellen
Declare Sub Hole_zeit
Declare Sub Rufz_senden
Declare Sub Readloop                                          ' wird von Rufz_senden aufgerufen


'Variablen-Initialisierungen
Dummy = 0
Fuchs1 = 0                                                    ' Flag: welcher Fuchs bin ich (1-5) ?
Fuchs2 = 0
Fuchs3 = 0
Fuchs4 = 0
Fuchs5 = 0

Wadr = &B10100000                                             ' 8583 mit A0 auf 0
Radr = &B10100001                                             ' 8583 mit A0 auf 0 !!


'Programm Start
'Initialisierungen
P1 = 255                                                      ' auf Eingang schalten
Reset P1.2                                                    ' cw aus
Call Welcher_fuchs                                            ' Abfrage Jumper
Call Senden_aus                                               ' zusätzliche PTT aus

'nur zum Test:
'Set Fuchs5
'Minute = 4



'Hauptschleife
Do

   If P3.7 = 0 Then
    Call Uhr_stellen                                          ' falls Sync-Signal auftritt
   End If

   Call Hole_zeit

   If Fuchs1 = 1 Then                                         ' falls ich der Fuchs 1 bin
      If Minute = 0 Then                                      ' falls erste Minute
         Set On_air                                           ' gehe auf Sendung
         Call Senden_an                                       ' zusätzlich PTT schalten
       Else                                                   ' falls nicht
         Reset On_air                                         ' bin nicht dran
         Call Senden_aus                                      ' PTT aus
      End If
   End If

   If Fuchs2 = 1 Then
      If Minute = 1 Then
         Set On_air
         Call Senden_an
       Else
         Reset On_air
         Call Senden_aus
      End If
   End If

   If Fuchs3 = 1 Then
      If Minute = 2 Then
         Set On_air
         Call Senden_an
       Else
         Reset On_air
         Call Senden_aus
      End If
   End If

   If Fuchs4 = 1 Then
      If Minute = 3 Then
         Set On_air
         Call Senden_an
       Else
         Reset On_air
         Call Senden_aus
      End If
   End If

   If Fuchs5 = 1 Then
      If Minute = 4 Then
         Set On_air
         Call Senden_an
       Else
         Reset On_air
         Call Senden_aus
      End If
   End If

   If Minute = 5 Then
      Call Uhr_stellen                                        ' sobald der 5. Fuchs fertig ist, alle Uhren auf 0:0
   End If

   If On_air = 1 Then
      ' Kennung geben
      Call Rufz_senden
      Wait 1                                                  ' eine Sekunde warten zwischen 2 Rufzeichen
   End If

Loop Until Dummy = 1                                          ' endlose Schleife
End


' liest Jumper aus
Sub Welcher_fuchs
   If P1.7 = 0 Then Set Fuchs1
   If P1.6 = 0 Then Set Fuchs2
   If P1.5 = 0 Then Set Fuchs3
   If P1.4 = 0 Then Set Fuchs4
   If P1.3 = 0 Then Set Fuchs5
End Sub


' zusätzliche PTT schalten
Sub Senden_an
   Set P3.4
   Reset P3.5
End Sub

' zusätzliche PTT aus
Sub Senden_aus
   Reset P3.4
   Set P3.5
End Sub

' Füchse haben die Rufzeichen MOE (Fuchs1) bis MO5 (Fuchs5)
Sub Rufz_senden                                               ' CW-Ausgang ist P1.2
'erst MO senden
   Restore Allfox:                                            ' m,o gilt für alle Füchse
   For I = 1 To 24
      Call Readloop                                           ' Read Data and Set/Reset Pin P1.2
   Next
' MO gesendet, jetz kommt es für jeden Fuchs getrennt

' E (einmal kurz) für Fuchs1
   If Fuchs1 = 1 Then
      Restore Fox1
      For I = 1 To 4                                          ' e und dreimal pause = 4 Ziffern in DATA
         Call Readloop
      Next
   End If

' I (zweimal kurz) für Fuchs2
   If Fuchs2 = 1 Then
      Restore Fox2
      For I = 1 To 6
         Call Readloop
      Next
   End If

' S (dreimal kurz) für Fuchs3
   If Fuchs3 = 1 Then
      Restore Fox3
      For I = 1 To 8
         Call Readloop
      Next
   End If

' H (viermal kurz) für Fuchs4
   If Fuchs4 = 1 Then
      Restore Fox4
      For I = 1 To 10
         Call Readloop
      Next
   End If

' 5 (fünfmal kurz) für Fuchs57
   If Fuchs5 = 1 Then
      Restore Fox5
      For I = 1 To 12                                         ' 12 = Anzahl der Ziffern in DATA
         Call Readloop
      Next
   End If
End Sub

' Wird mehrfach von Rufz_senden aufgerufen
' liest DATA und setzt / löscht CW-Out Pin P1.2

Sub Readloop
      Read D
      If D = 1 Then
         Set P1.2
      Else
         Reset P1.2
      End If
      Waitms 100                                              ' CW-Geschwindigkeit für ein e
End Sub


' Stellt Fuchs auf 0:00 Uhr
' z.B. nachdem der 5.Fuchs gesendet hat

Sub Uhr_stellen
    I2cstart                                                  'generate start
    I2cwbyte Wadr                                             'write address
    I2cwbyte 0                                                'select control register
    I2cwbyte 8                                                'set year and day bit for masking
    I2cstop                                                   'generate stop

    I2cstart                                                  'generate start
    I2cwbyte Wadr                                             'write mode
    I2cwbyte 2                                                'select seconds Register
    I2cwbyte 0                                                'write seconds
    I2cwbyte 0                                                'write minutes
    I2cwbyte 0                                                'Write Hours
    I2cwbyte 0                                                'write days
    I2cwbyte 0                                                'write months
    I2cstop
End Sub


Sub Hole_zeit                                                 ' liest Minute und Sek. aus Uhr

    I2cstart                                                  'generate start
    I2cwbyte Wadr                                             'write addres of PCF8583
    I2cwbyte 2                                                'select second register
    I2cstart                                                  'generate repeated start
    I2cwbyte Radr                                             'write address for reading info
    I2crbyte Sekunde , Ack                                    'read seconds
    I2crbyte Minute , Ack                                     'read minutes
    I2crbyte Temp , Ack                                       'read hours
    I2crbyte Temp , Ack                                       'read year and days
    I2crbyte Temp , Nack                                      'read weekday and month
    I2cstop                                                   'generate stop
    Sekunde = Makedec(sekunde)
    Minute = Makedec(minute)
End Sub



' Hier die Definitionen für MOE bis MO5
' Bei Allfox ist MO codiert, der Rest beim jeweiligen Fox1..5

Allfox:
Data 1 , 1 , 1 , 0 , 1 , 1 , 1 , 0 , 0 , 0 , 1 , 1 , 1 , 0 , 1 , 1 , 1 , 0 , 1 , 1 , 1 , 0 , 0 , 0

Fox1:
Data 1 , 0 , 0 , 0                                            'moe

Fox2:
Data 1 , 0 , 1 , 0 , 0 , 0                                    'moi

Fox3:
Data 1 , 0 , 1 , 0 , 1 , 0 , 0 , 0                            'mos

Fox4:
Data 1 , 0 , 1 , 0 , 1 , 0 , 1 , 0 , 0 , 0                    'moh

Fox5:
Data 1 , 0 , 1 , 0 , 1 , 0 , 1 , 0 , 1 , 0 , 0 , 0            'mo5

End